VISION-U/-L – Kreativität, Option auf Erfolg



Die Basismaschine VISION hat sich bereits bei vielen Kunden im härtesten Einsatz bewährt. Stabilität und Präzision entsprechen dem Reichenbacher Hamuel Standard. Heutige und zukünftige Herausforderungen des Marktes haben wir mit der Erweiterung dieses CNC-Bearbeitungszentrums im Blickfeld. Die neuen Maschinentypen VISION-U und -L ergänzen die bisherigen Maschinengrößen.

Das Besondere an diesen Maschinen sind die variablen Maschinengrößen und die große Vielfalt der Ausstattung mit verschiedenen Aggregaten. Diese können sowohl für die Einzel-, als auch für die Parallelbearbeitung mit bis zu zwei voneinander unabhängigen Y-Schlitten kombiniert werden. Durch den äußerst stabilen Maschinenaufbau wird der Einsatz unterschiedlichster Bearbeitungsaggregate nebeneinander und auch hintereinander ermöglicht. So können zum Beispiel zwei große 5-Achs-Köpfe mit umfangreicher Zusatzausrüstung die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche abdecken.

Jochen Graf
Projektierung/ Vertrieb
 
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Technische Daten

Arbeitsaggregate
3-Achs- oder 4-Achs-Arbeitsaggregat, kardanisches 5-Achs-Arbeitsaggregat, einwechselbare Zusatzaggregate für alle gängigen Bearbeitungen, Bohraggregate in verschiedenen Ausführungen, Sägeaggregate in unterschiedlichen Leistungsklassen

Kardanischer Arbeitskopf
Leistung 15,0/18,0 kW, maximale Leistung ab 10.000 U/min oder
Leistung 20,0/26,0 kW, maximale Leistung ab 3.000 U/min
Spindeldrehzahl programmierbar von 1.000 - 24.000 U/min
Werkzeugaufnahmen mit Kegel-Hohlschaft HSK 63-F
B-Achse, Schwenkbereich +/- 180°, C-Achse, Schwenkbereich +/- 360°

Werkzeugwechsler
12-/24-fach Teller-Werkzeugwechsler
40-/60-/80-/100-/120-fach Ketten-Werkzeugwechsler

Zusatzausstattungen
Maschinentisch in Trägerausführung (optional automatischer Rüsttisch), Vakuumanlage 250 m³/h, Spänetransportband, Sonderspannvorrichtungen, Werkzeugidentifikationssystem, Laser-Projektionssystem, Modem zur Ferndiagnose, Barcode-Leser, Anwendersoftware zur grafisch unterstützten Programmentwicklung im Treppen- und Möbelbau.

Steuerung
Siemens Sinumerik 810 D / 840 D

Typen




Konfiguration


Ob Möbel, Innenausbau, Treppen, Türen, Rundbogenfenster, Arbeitsplatten, Polstergestelle – dem Anwendungsspektrum sind kaum Grenzen gesetzt. Um alles abzudecken, gibt es unterschiedliche Tischlängen und Tischsysteme. Die Rasterplatte, auch mit unterschiedlichen Spannfeldern, ist die bewährte universelle Einrichtung, die am häufigsten eingesetzt wird. Beim offenen Maschinentisch mit Rollenbahn werden die Teile über eine automatisch absenkbare Rollenbahn in die Maschine transportiert, positioniert und pneumatisch gespannt. Ein feststehender Tisch mit pneumatisch absenkbaren Zentrier- und Einlegehilfen ist besonders für die Bearbeitung von Treppenkrümmlingen, Stufen, Wangen und Geländern geeignet. Ein Highlight ist sicherlich der selbstrüstende Tisch. Dank dieser neuartigen Konstruktion ist dieser innerhalb von wenigen Sekunden vollautomatisch auf das nächste Werkstück eingestellt. Die Tischrüstzeiten werden auf ein Minimum reduziert.



Anwendung


Das in symmetrischer Brückenbauweise konstruierte Portal bewegt sich über dem feststehenden Maschinentisch. Die im Portal integrierten Hochleistungsaggregate werden wahlweise durch ein oder zwei 24-fach Tellerwechsler oder durch ein gemeinsames Werkzeug-Kettenwechsler-Magazin mit bis zu 120 Plätzen versorgt. In diesem Fall ist eine maximale Zeiteinsparung durch parallelen Werkzeugwechsel möglich. Die hohe Flexibilität der Maschine drängt die Ausschöpfung jeder Möglichkeit zur Kostensenkung direkt auf. Gerade deshalb sind diese Bearbeitungszentren geschaffen dafür, auch bei kleinsten Losgrößen in der auftragsgebundenen Teilefertigung eingesetzt zu werden.

Das vorteilhafte Prinzip der Mechanik des kardanischen Arbeitskopfes ermöglicht die Bewegung der B-Achse über eine 45 Grad schiefe Ebene. Durch diese besondere Kinematik wird das Kräftemoment auf den kardanischen Arbeitskopf reduziert und gleichzeitig die Ausgleichsbewegung beim Drehen und Schwenken auf ein Höchstmaß minimiert. Der Mechanik wegen verbleibt die Werkzeugspitze jeweils in der gleichen Position.



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